Nur ein wenig Geschichte

Christopher Kolumbus landete 1498 auf der Halbinsel von Paria auf dem Festland. Die Spanier sahen wie die Indianer der Region mit Perlen geschmückt waren. Ein Jahr später wurde das Perlenvorkommen in dem heutigen Staat Nueva Esparta, zu dem die Isla Margarita gehört, entdeckt. Ende 1500 wurde die erste Spanische Stadt in Südamerika gegründet. Nueva Cadiz, die heutige Insel Cubagua. 

Heutzutage ist die Insel Cubagua fast unbewohnt. Es gibt dort nur einige Fischerunterkünfte und ein kleines Dorf. Die Steine der Ruine der ehemaligen Stadt werden als Dekoration für die Gaerten im Dorf gebraucht.

Ruinen von Cugabua

 

Ruinen von Nueva Cadiz in Cubagua

 


Die Indianer mussten nach den Perlen tauchen. Der Misshandel von Seiten der Spanier räumte ziemlich schnell mit der einheimischen Bevölkerung auf. 1528 wurden auch Perlen auf der Insel Coche gefunden. Die Perlengewinnung auf Cubagua nahm ab, und die Einwohner der Insel zogen nacheinander nach Cumana oder Isla Margarita.

Im Dezember 1541 zerstörte ein Seebeben die Stadt Nueva Cadiz. Seit 1548 ist sie unbewohnt.

In dem Museum Nueva Cadiz, in der Nähe von der Plaza in La Asuncion, kann man archäologische Reste der Stadt sehen. Auch im Museo Marino in Boca de Rio gibt es einen Saal mit Information über die Insel Cubagua.

Es gibt zwei unterschiedliche Versionen über die Herkunft des Namen der Isla Margarita. Die erste sagt dass der Name vom griechischen Wort für Perle stammt, die zweite dass der Name der Insel zu Ehren von Prinzessin Margarete von Österreich gegeben wurde.

Die Insel Margarita, wie fast alle karibischen Inseln, war häufig Opfer von Überfaellen von Piraten. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Insel 14 mal überfallen. Deswegen gibt es auf der Insel viele Festungen. Die Festungen die noch bestehen und die man auf der Insel besuchen kann sind: Festung in La Galera in Juan Griego, Festung von Santa Rosa in La Asuncion und die Festung San Carlos Borromeo in Pampatar.


Festung Santa Rosa

 

Festung Santa Rosa in La Asuncion

 


Der Staat Nueva Esparta hatte eine wichtige Rolle im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier, von daher der Name, von den tapferen spartanischen Kriegern. 1815 komandierte Juan Bautista Arismendi eine Revolte gegen die Spanier. Als Rache nahmen die Spanier seine 16 Jährige und schwangere Ehefrau fest, die in mehreren Festungen des Landes gefangengehalten wurde. Ihr Kind starb in Gefangenschaft. Später wurde Sie nach Spanien ausgewiesen. Jahre später kam sie nach Venezuela zurück und starb viele Jahre später mit 66 Jahren.

Kanone in der Festung Santa Rosa

 

 

 


Nach dem Unabhängigkeitskrieg war Margarita wie zuvor eine ruhige und gemütliche Fischerinsel bis sie in den 70 Jahres zur Freinhandelszone deklariert wurde.

Bibliografie: Bauman und Young, Guia de Venezuela, Armitano Verlag, 1986 Caracas, Venezuela. 

Spanisch in der Karibik